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Factoring Varianten: Welche passt zu Ihrem Unternehmen?

Es gibt zahlreiche Factoring Varianten – vom klassischen Full-Service bis zu Speziallösungen für Werkverträge oder B2C. Lernen Sie die Unterschiede kennen.

Factoring Varianten – Eine Vielfalt an Auswahl 

Factoring ist nicht gleich Factoring – je nach Branche, Unternehmensgröße und Zielsetzung bieten sich ganz unterschiedliche Modelle an. Der Factor hat jedoch je nach gewünschter Variante bestimmte Mindestanforderungen. Wir stellen die wichtigsten Varianten praxisnah vor und beraten Sie, wie man evtl. "Schwachstellen" im Vorfeld einer Anfrage heilen kann.

1. Full-Service-Factoring

Diese Variante ist ein echtes Rundum-sorglos-Paket: Der Factor übernimmt nicht nur die Finanzierung Ihrer Forderungen, sondern auch das komplette Debitorenmanagement – vom Mahnwesen bis zum Forderungsausfall. Ideal für kleinere und mittlere Unternehmen, die Ressourcen im Backoffice sparen und Zahlungsausfälle vermeiden wollen.

2. Inhouse-Factoring

Beim Inhouse-Modell bleibt das Mahnwesen beim Unternehmen, der Factor kümmert sich nur um Finanzierung und Delkredere. Dieses Modell bietet mehr Kontrolle, verlangt aber eine gut organisierte Buchhaltung.

3. Stilles Factoring

Hier bleibt der Forderungsverkauf gegenüber dem Kunden vollständig anonym. Die Debitoren erfahren nichts vom Factor – perfekt bei sensiblen Kundenbeziehungen (z. B. Behörden oder große Auftraggeber mit Abtretungsverboten).

4. Ausschnittsfactoring

Hier wird nur ein Teil der Forderungen verkauft – z. B. eine bestimmte Kundengruppe oder ausgewählte Umsätze. Ideal, wenn man Factoring schrittweise einführen oder punktuell nutzen möchte.

5. VOB-Factoring

Besonders im Bauwesen werden Leistungen nach VOB erbracht – mit Teilrechnungen, Abnahmeprotokollen und Werkverträgen. Nur spezialisierte Anbieter können diese Rechnungen ankaufen.

Factoring-Beratungsgespräch
Factoring-Beratungsgespräch

6. B2C-Factoring

Der Verkauf von Forderungen an Privatkunden (z. B. Online-Shops oder Pflegeanbieter) ist besonders regulierungsintensiv. Einige Spezialanbieter haben sich darauf spezialisiert – inklusive Datenschutz und Zahlungsabwicklung.

7. E-Commerce-Factoring (B2B)

Ideal für Webshops, die gewerbliche Kunden bedienen. Der Kauf auf Rechnung wird ermöglicht, der Factor übernimmt Bonitätsprüfung, Zahlungssicherheit und Finanzierung. Umsatzsteigerung inklusive.

8. Factoring mit 100 % Auszahlung

Statt üblicher 80–90 % sofortiger Auszahlung erhalten Sie den vollen Rechnungsbetrag – allerdings meist gegen Sicherheitsleistung oder bei sehr guter Bonität. Diese Variante vereinfacht Buchhaltung und Liquiditätsplanung enorm.

9. Courtage-Factoring

Exklusiv für Immobilienmakler: Die Verkaufsprovision wird sofort ausgezahlt, obwohl der Notartermin oder die Zahlung noch bevorsteht. Wichtig: Nicht geeignet für Versicherungs- oder Anlagevermittlungen! 

Auf Basis der Angaben in der Kurzanfrage, können wir Ihnen begründete Empfehlungen abgeben. 

Voraussetzungen-für-Factoringvarianten
Eine profeesionelle Factoring-Analyse macht Sinn

Kundenstimmen – aus der Praxis

T. Berger GmbH (Innenausbau):
„Mit dem Full-Service-Factoring sparen wir uns die komplette Mahnabwicklung. Endlich haben wir wieder Zeit für unsere Kunden.“

H. Krämer OHG (Technischer Großhandel):
„Wir nutzen Inhouse-Factoring. So behalten wir das Debitorenmanagement im Griff, aber gewinnen Liquidität für größere Lagerbestände.“

M. Lenz GmbH (Onlinehandel für Bürobedarf):
„Erst durch E-Commerce-Factoring konnten wir den Rechnungskauf für Firmenkunden anbieten – die Umsätze sind um 18 % gestiegen!“

S. Falk e.K. (SHK Handwerk):
„Unser Anbieter bietet 90 % Sofort-Auszahlung und bis zu 30 % "Vorfinanzierung" bei Anzahlungsrechnungen – das vereinfacht unsere Buchhaltung deutlich und macht den Materialeikauf bei größeren Projekten einfacher.“

W. Scholz Immobilienberatung:
„Ohne Courtage-Factoring hätten wir mehrere Monate auf unsere Provisionen gewartet und könnten unseren Vertrieb nur mit Verzögerung bezahlen. Jetzt ist das Thema Liquidität vom Tisch.“


❓FAQ – Häufige Fragen zu Factoring-Varianten

1. Welche Factoringvariante ist die günstigste?

Das hängt stark vom Serviceumfang ab. Inhouse ist meist günstiger als Full-Service – aber aufwändiger in der Abwicklung. 

2. Kann ich mehrere Varianten kombinieren?

In Abhängigkeit vom Factor, ja. Oft bietet sich eine hybride Lösung an – z. B. Offene Factoring kombiniert mit stillem Verfahren.

3. Wer entscheidet, welche Variante passt?

Die finale Entscheidung trifft immer der Unternehmer, so lange das Unternehmen den Annahmekriterien des Factors entspricht. Ein spezialisierter Berater einer Vergleichsplattform prüft Ihre Struktur, Prozesse und Ziele im Vorfeld – und empfiehlt die optimale Lösung.

4. Warum akzeptieren viele Anbieter keine VOB-Rechnungen?

Weil diese oft mit Projektphasen, Teilabnahmen und Nachträgen verbunden sind ist die Prüfung deutlich aufwendiger, als in anderen Bereichen. Nur hierin erfahrene Gesellschaften bieten hierfür tragfähige Modelle.

5. Was kostet Factoring wirklich?

Die Kosten sind von zahlreichen Parametern abhängig. Wir zeigen mit Ihnen nach Zusendung der Anfrage  alle Kosten transparent auf.


Quellenangaben

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