Skonto oder Factoring? So profitieren Unternehmen wirklich
Skonto bringt kurzfristig Liquidität – Factoring kann mehr: stabile Cashflows, Sicherheit, Vertriebsvorteile. Jetzt im transparenten Vergleich.
Skonto klingt attraktiv – ist aber oft nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Factoring bietet Start-ups und etablierten Unternehmen deutlich mehr: Planungssicherheit, Schutz vor Ausfällen, strategische Vorteile im Vertrieb und Wachstum ohne Kredit.
Skonto oder Factoring – was bringt Unternehmen langfristig weiter?
Viele Unternehmen nutzen Skonto als Instrument zur kurzfristigen Liquiditätsschöpfung. Dabei wird übersehen: Skonto wirkt punktuell – Factoring hingegen strukturell. Wer seinen Kunden längere Zahlungsziele gewährt, aber dennoch sofort über das Geld verfügt, hat echte Vorteile – für die Liquidität, für das Controlling und für das Wachstum.
Zudem ist Factoring weit mehr als „schnelles Geld“: Es ist eine professionelle Finanzierungs-, Sicherungs- und Verwaltungsstruktur.
1 | Factoring ist mehr als Liquidität: Dienstleistung inklusive
Während Skonto einzig Ihren Debitoren einen Preisnachlass für schnelle Zahlung bietet, übernimmt Factoring gleich mehrere Aufgaben:
- Sofortiger Liquiditätszufluss (i.d.R. 90 % – in Einzelfällen bis zu 100 %)
- Delkredereversicherung gegen Zahlungsausfälle
- Debitorenmanagement, inkl. Mahnwesen und Buchungsservice
- Bonitätsprüfung der Kunden
- Positive Effekte auf Eigenkapitalquote und Rating (Bilanzoptimierung!)
- Wettbewerbsfördernde Wachstums- und Vertriebsstrategie durch längere Zahlungsziele
Skonto ist ein Preisnachlass – Factoring ist eine ganzheitliche Lösung.
2 | Handelsunternehmen mit 6,8 Mio. € Umsatz: strategisch wachsen mit Factoring
Ein Handelsunternehmen mit 6,8 Mio. € Jahresumsatz gewährt seinen B2B-Kunden durchschnittlich 44 Tage Zahlungsziel. Früher nutzte es Skonto beim Einkauf zur eigenen Liquiditätssteuerung. Heute setzt es auf Factoring – mit folgenden Effekten:
- Erstauszahlungsquote: 90 % innerhalb von 24 Stunden
- Strategischer Vorteil im Vertrieb: Kunden erhalten bis zu 60 Tage Zahlungsziel – das Unternehmen bleibt trotzdem liquide
- Debitorenprüfung: Der Factor warnt bei unsicheren Kunden – Ausfälle werden vermieden
- Mahnwesen ausgelagert: Zeitersparnis in der Buchhaltung und höhere Zahlungsmoral
- Konditionsvorteil im Einkauf: Durch die schnelle Liquidität kann das Unternehmen bei ausgesuchten Lieferanten selbst Skonto ziehen, wenn es möchte
- Bilanzstruktur verbessert: Forderungen werden reduziert, Eigenkapitalquote steigt und Bonitätsrating verbessert
Fazit: Skonto brachte Einsparungen – Factoring bringt Wachstum, Struktur und Sicherheit.
3 | IT-Subunternehmer mit 3,6 Mio. € Umsatz: Ohne Factoring nicht zahlungsfähig
Ein IT-Unternehmen mit 3,6 Mio. € Jahresumsatz arbeitet als Subunternehmer für mehrere größere Auftraggeber. Die Zahlungsziele liegen zwischen 60 und 90 Tagen. Ohne Factoring müsste das Unternehmen 2–3 Monatsumsätze aus Eigenmitteln vorfinanzieren. Das wäre weder nachhaltig noch finanzierbar, da die Margen das nicht hergeben.
Mit Factoring:
- Erstauszahlung: 90 % der Rechnungssumme innerhalb von 48 Stunden
- Löhne, Sozialabgaben und Miete: können fristgerecht gezahlt werden
- Wachstum möglich: Projektspitzen lassen sich ganz einfach überbrücken
- Liquiditätsplanung: exakt kalkulierbar
- Delkredereabsicherung: Auftraggeber mit schlechter Bonität werden sofort erkannt
Skonto wäre hier wirkungslos – denn die Auftraggeber legen selbst größten Wert auf maximale eigene Liquidität.
4 | Warum Skonto keine strategische Wirkung entfalten kann
Skonto bringt keine:
- Verbesserung der Eigenkapitalquote
- Absicherung gegen Forderungsausfälle
- Unterstützung im Mahnwesen oder Zahlungscontrolling
- Aufwertung bei Banken oder Ratingagenturen
- Strukturierte Liquiditätsplanung
Skonto ist ein kurzfristiger Preisvorteil – kein Instrument zur Unternehmensentwicklung.
5 | Kombinieren? Ja – aber Factoring schafft erst die Basis
Der Clou: Unternehmen, die Factoring nutzen, können trotzdem Skonto beim Einkauf ziehen – weil sie das Geld frühzeitig zur Verfügung haben. Das schafft zusätzlichen wirtschaftlichen Nutzen.
Beispiel:
Ein Handelsunternehmen mit 12 Mio. € Jahresumsatz erhält vom Factor 90 % seiner Debitoren-Forderungen. Das ermöglicht ihm, beim Materialeinkauf 2 % Skonto zu ziehen – und seine Marge zu verbessern, da das Factoring deutlich preiswerter ist.
Kundenstimmen
„Früher haben wir auf pünktliche Zahlung gehofft – heute planen wir mit festen Beträgen. Skonto war nett, Factoring ist Struktur.“
J. Mielke, Geschäftsführer eines Großhandelsunternehmens
„Mit Factoring können wir 90-Tage-Zahlungsziele anbieten – das ist für unsere Kunden Gold wert. Für uns ist es kein Risiko mehr.“
K. Weber, CFO eines IT-Dienstleisters
FAQ
Kann ich Skonto UND Factoring nutzen?
Ja. Viele Unternehmen nutzen Factoring zur Vorfinanzierung und ziehen Skonto beim Einkauf – doppelt vorteilhaft.
Wie schnell funktioniert Factoring?
Nach Prüfung und Einrichtung meist 24–48 Stunden bis zum Erstankauf der Rechnungen.
Was kostet Factoring im Vergleich zu Skonto?
Je nach Anbieter, Bonität, Euribor und Factoringumsatz ca. 0,60 – 3,60 % der Rechnungssumme – meist strategisch wertvoller, als Skonto einzuräumen.
Wie wirkt sich Factoring auf mein Rating aus?
Positiv: geringere Außenstände, bessere Eigenkapitalquote, stabiler Cashflow.
Welche Anbieter zahlen bis zu 100 % aus?
Einige Spezialanbieter – v. a. bei Finanzierungssummen unter 2.5 Mio. € – bieten 100 % Erstauszahlung. Beratung ist hier entscheidend.
