Factoring sichert Liquidität in der Medizintechnik
Factoring hilft Medizintechnik-Unternehmen, Zahlungsziele zu überbrücken, Liquidität zu sichern und Investitionen aus dem Cashflow zu finanzieren.
Wachstum mit Factoring in der Medizintechnik
Die Medizintechnikbranche in Deutschland steht im Jahr 2025 vor vielfältigen Herausforderungen und Chancen. Trotz ihrer Rolle als Wirtschaftsgarant ist die Stimmung getrübt, da die Konjunkturschwäche im Inland sowohl auf die Gemüter als auch auf die Umsatzprognosen drückt .
Aktuelle Situation der Medizintechnikbranche
Die deutsche Medizintechnikbranche ist mittelständisch geprägt und steht für hohe Wertschöpfung, Exportstärke und Innovationskraft, wobei sie über 235.000 Arbeitsplätze sichert. Allerdings steigen die regulatorischen Anforderungen in der EU, wie die Medizinprodukteverordnung (MDR), sowie die Begrenzung der Gesundheitsausgaben der Branche.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist der Fachkräftemangel. Prognosen gehen davon aus, dass bis 2025 rund 80.000 Fachkräfte in der Medizintechnik fehlen könnten, was die Entwicklung neuer Technologien und die Implementierung digitaler Lösungen erschwert.
Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Branche innovativ. Trends wie der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und der Fokus auf Patientensicherheit prägen die aktuellen Entwicklungen.
Factoring als Lösung für Liquiditätsengpässe
In diesem anspruchsvollen Umfeld suchen Medizintechnik-Stabilitätsunternehmen nach Möglichkeiten, ihre finanziellen Mittel zu sichern. Factoring bietet hierbei eine effektive Lösung, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Durch den Verkauf von Forderungen an einen Faktor erhalten Unternehmen umgangene finanzielle Mittel, unabhängig von den Zahlungszielen der Kunden. Zudem übernimmt der Faktor das Ausfallrisiko, was die finanzielle Stabilität des Unternehmens erhöht. Das Mahnwesen und Inkasso werden vom Faktor übernommen, wodurch interne Ressourcen geschont werden. Durch die erhöhte Liquidität und das ausgelagerte Forderungsmanagement kann sich zudem das Rating des Unternehmens verbessern.
Praxisbeispiel: Effiziente Liquiditätssteuerung durch Factoring
Ein Medizintechnikunternehmen mit einem Jahresumsatz von 36 Millionen Euro sah sich mit durchschnittlichen Zahlungszielen von 48 Tagen konfrontiert. Durch den Verkauf seiner Forderungen konnte das Unternehmen innerhalb von 48 Stunden bis zu 90 % des Rechnungsbetrages als Vorschuss erhalten. Diese sofortige Liquidität ermöglichte es, in neue Technologien zu investieren und die Marktposition zu stärken.

